mentalport vs. klassisches EAP | Management statt Hotline

Ein klassisches EAP (Employee Assistance Program) ist eine externe Telefonhotline und reaktive Beratungsdienstleistung für Mitarbeitende in Krisensituationen. Typische Anbieter: ICAS | Fürstenberg Institut | Aon. Nutzungsrate unter 5%. Kein Management-Dashboard. Keine GBU Psyche. Keine Prävention. Keine Risikoerfassung.

Overview: mentalport reference customers
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Zusammenfassung des Vergleichs

78% der deutschen Unternehmen nutzen ein klassisches EAP als einzige psychische Gesundheitsmaßnahme. Die Nutzungsrate liegt seit Jahrzehnten unter 5%. Der Grund: Mitarbeitende vertrauen einer Telefonhotline strukturell weniger als einem technisch anonymen System. Gleichzeitig erfüllt kein klassisches EAP die gesetzliche GBU-Pflicht nach §5 ArbSchG. Individuelle Mitarbeiterunterstützung auf Basis von Risikodaten und automatisierte Maßnahmen nach §3 ArbSchG sind nicht vorhanden.

Marktvergleich: Warum stoßen herkömmliche Verfahren an ihre Grenzen?

Kriterium

Klassisches EAP (generisch)

mentalport

Produktkategorie Generation
Generation 1 (reaktiver EAP-Benefit)
Generation 2 / Wellbeing Manager
Technische Anonymität (über DSGVO, ohne Re-Identifikation)
Vollständig
Einzige technisch anonyme | Re-Identifikation systemseitig unmöglich
Echtzeit-Dashboard
Nein
Ja
Arbeitsplatz-Integration (z. B. MS Teams)
Nein
Ja, für maximale Adaption
ISO 45003 Konformität
Nein
Ja, vollautomatisiert
Maßnahmen-Automatisierung
Nein
Ja, vollständig
Teilnahmerate
Ca. 3-5% (Branchenschnitt | stabil seit Jahrzehnten)
⌀ +80 %
HR-Aufwand/Monat
Sehr gering für HR (keine aktive Steuerung erforderlich)
<20 min/100 MA
Preismodell
Monatliche Pauschale | EUR 2-8/MA/Monat (variiert)
Ab 45 € / Monat für langfristige Rechtssicherheit & Wirkung
Ein direkter Leistungsvergleich mit herkömmlichen GBU-Angeboten ist fachlich nicht gegeben, da mentalport die Grenze zwischen Analyse und Umsetzung auflöst. Während klassische Verfahren lediglich die Befragungsphase abdecken, integriert unsere Infrastruktur die nachgelagerten Arbeitsschutzmaßnahmen unmittelbar in den Workflow.

Durch die Kombination von rechtskonformer GBU Psyche (nach GDA Arbeitsprogramm Psyche) und klinisch validierter Intervention sicherst Du die organisationale Stabilität Deiner Teams bei gleichzeitig maximaler Kapitaleffizienz & Prozessautomatisierung.

Was unterscheidet mentalport von anderen Anbietern?

Wann lohnt sich diese Option?

Unternehmen die ausschließlich reaktive Krisenintervention für akute Einzelfälle einführen wollen und die GBU-Pflicht nach §5 ArbSchG bereits anderweitig rechtssicher erfüllt haben.

Hauptfokus:
Reaktive Krisenintervention / Telefonhotline

Wann lohnt sich mentalport?

mentalport ersetzt das EAP-Modell durch systematisches Risikomanagement: 85% Teilnahme statt 3-5% durch technisch garantierte 100%-Anonymität. GBU Psyche vollständig automatisiert. Individuelle Mitarbeiterunterstützung nach der Befragung auf Basis von Risikodaten. Automatisierte Maßnahmen auf Organisations- und Individualebene nach §3 ArbSchG. Echtzeit-Risikosteuerung für Führungskräfte. EUR 9.000 Kosten pro Mitarbeitenden und Jahr durch Untätigkeit.

Business Case Mental Wellbeing: Der größte verdeckte Kostenfaktor in Unternehmen

Psychische Belastungen kosten Unternehmen mehr, als sie denken. Klicke durch die 5 größten Kostenfaktoren und erfahre, wo Dein Unternehmen heute schon Geld verliert.

1. Absentismus

Fehltage durch psychische Belastungen steigen kontinuierlich. Aktuell fallen durch psychische Erkrankungen durchschnittlich 342 Krankheitstage pro 100 Mitarbeitende pro Jahr in Deutschland an.

Falldauer psychischer Erkrankungen: Ø 33–37 Tage mit durchschnittlichen Kosten pro Fehltag i.H.v. ca. 400 €.

Kosten: ~1.500 € pro Mitarbeitendem / Jahr

Lohnfortzahlungskosten belasten die Liquidität von Unternehmen im Schnitt mit 1,5-2 % vom Gesamtumsatz. Mit mentaler Gesundheit als dritthäufigster Ausfallgrund ist es die größte Liquiditätsbelastung.
Quellen: Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA, 2023), DAK Psychoreport 2025, Rehadat-Statistik
2. Präsentismus
Anwesend, aber nicht leistungsfähig: Stress, Erschöpfung und Überlastung sowie Krankheit senken die Produktivität um Faktor 2-3 zu Absentismus.

👉 Ø 15–20 Tage Produktivitätsverlust pro Mitarbeitendem in einem konservativen Ansatz.

Kosten: ~4.000 € pro Mitarbeitendem / Jahr
Quelle: Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA, 2022), Deloitte UK, Mental Health Report 2023
3. Fluktuation
Unbearbeitete Belastungen führen zur inneren Kündigung und zum Jobwechsel. 40 % der freiwilligen Kündigungen sind psychisch mitbedingt und 50 % der Wissensarbeitenden haben schon innerlich gekündigt (Quiet Quitting).

👉 Ersatz- und Einarbeitungskosten können bis zu 200 % des Gehalts betragen.

Kosten: ~2.400 € pro Mitarbeitendem / Jahr
Quelle: Gallup Engagement Index, 2024, Work Happiness Report 2025
4. Kultur & Innovation

Psychische Unsicherheit wirkt wie eine unsichtbare Bremse: weniger Kreativität, geringere Innovationskraft, mehr Konflikte.

👉 Effizienzverluste durch schwächere Zusammenarbeit.

Kosten: ~700 € pro Mitarbeitendem / Jahr
Quelle: Deloitte „Mental Health and Productivity“ 2024, WHO (2024)
5. Compliance & ESG

Krankenkassen & Rentenversicherung verzeichnen steigende Ausgaben für Reha & Frühverrentung. Psychische Erkrankungen sind zudem die häufigste Ursache für Erwerbsminderungsrenten.

Fehlende Maßnahmen bergen Risiken: rechtliche Folgen, Reputationsschäden und verfehlte ESG-Standards. Auch D&O-Versicherungen berücksichtigen Mental Health zunehmend als Risikoindikator.

Compliance & durchschnittliche Regress-Kosten sowie ESG-Opportunitätskosten einberechnet.

Kosten: ~500 € pro Mitarbeitendem / Jahr
Quelle: Debeka (2024), DRV (2024), EU-OSHA, ISO 45003 Guidelines, 2021
Rund 9.000 € pro Mitarbeitendem und Jahr: Der größte unerkannte Kostenblock im Unternehmen. Willst Du wissen, wie exakt der Business Case Mental Wellbeing in Deinem Unternehmen aussieht? Starte jetzt den validierten ROI-Check:
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Unser Fazit

Ein klassisches EAP reagiert auf Krisen. mentalport verhindert sie durch systematische Risikoerfassung und automatisierte Gegenmaßnahmen. Wer ein EAP hat und glaubt damit die GBU-Pflicht erfüllt zu haben | ist im Rechtsirrtum.

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Weitere Vergleiche

Frequently Asked Questions

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Erfüllt eine GBU-Befragung allein die gesetzliche Pflicht nach §5 ArbSchG?

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Was unterscheidet mentalport von klassischen EAP-Anbietern?

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Was bedeutet technisch garantierte Anonymität bei mentalport?

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Ab welcher Unternehmensgröße lohnt sich mentalport?

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Kann mentalport einen bestehenden EAP-Vertrag oder eine Beratungslösung ersetzen?

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