GBU Psyche selbst machen vs. mentalport | Kosten & Risiken

GBU Psyche selbst machen bedeutet: GDA-Fragebogen herunterladen | intern verteilen | manuell in Excel auswerten | Maßnahmen im Meeting ableiten | Protokoll archivieren. Ca. 30-60 Stunden HR-Aufwand pro Durchgang. Individuelle Mitarbeiterunterstützung nach der Befragung | automatisierte Maßnahmen auf Individualebene und Echtzeit-Monitoring sind nicht möglich.

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Zusammenfassung des Vergleichs

GBU Psyche selbst machen klingt kostenlos. Typische Personalkosten: EUR 3.000-8.000 nur für den quantitativen Befragungsteil - pro 100 Mitarbeitende. Ohne technische Anonymitätsgarantie sinkt die Teilnahmerate auf 15-25% und die Antwortqualität leidet. Die individuelle Mitarbeiterunterstützung nach der Befragung entfällt vollständig. Automatisierte Maßnahmen auf Individualebene sind nicht möglich, meist versandet es vollständig durch die fehlende Verantwortung und arbeitspsychologische Expertise. Häufigste Konsequenz: der GBU-Bericht landet in der Schublade und die gesetzliche Maßnahmenpflicht nach ArbSchG wird nicht erfüllt.

Marktvergleich: Warum stoßen herkömmliche Verfahren an ihre Grenzen?

Kriterium

GBU Psyche selbst machen

mentalport

Produktkategorie Generation
Generation 0 (manuell | kein Tool)
Generation 2 / Wellbeing Manager
Technische Anonymität (über DSGVO, ohne Re-Identifikation)
Eingeschränkt (ohne technische Garantie sinkt Vertrauen)
Einzige technisch anonyme | Re-Identifikation systemseitig unmöglich
Echtzeit-Dashboard
Nein
Ja
Arbeitsplatz-Integration (z. B. MS Teams)
Nein
Ja, für maximale Adaption
ISO 45003 Konformität
Ja (wenn GDA-Fragebogen korrekt verwendet)
Ja, vollautomatisiert
Maßnahmen-Automatisierung
Nein
Ja, vollständig
Teilnahmerate
Ca. 15-25% (fehlende technische Anonymitätsgarantie reduziert Vertrauen und Ehrlichkeit)
⌀ +80 %
HR-Aufwand/Monat
Extrem hoch: 30-60 Stunden pro Durchgang
<20 min/100 MA
Preismodell
Kostenlos (nur Personalkosten | typisch EUR 3.000-8.000 pro Durchgang)
Ab 45 € / Monat für langfristige Rechtssicherheit & Wirkung
Ein direkter Leistungsvergleich mit herkömmlichen GBU-Angeboten ist fachlich nicht gegeben, da mentalport die Grenze zwischen Analyse und Umsetzung auflöst. Während klassische Verfahren lediglich die Befragungsphase abdecken, integriert unsere Infrastruktur die nachgelagerten Arbeitsschutzmaßnahmen unmittelbar in den Workflow.

Durch die Kombination von rechtskonformer GBU Psyche (nach GDA Arbeitsprogramm Psyche) und klinisch validierter Intervention sicherst Du die organisationale Stabilität Deiner Teams bei gleichzeitig maximaler Kapitaleffizienz & Prozessautomatisierung.

Was unterscheidet mentalport von anderen Anbietern?

Wann lohnt sich diese Option?

Sehr kleine Unternehmen unter 20 Mitarbeitenden die GBU Psyche als einmaligen Nachweis betrachten und keinen strategischen Nutzen anstreben.

Hauptfokus:
Manuelle GBU-Durchführung (intern | ohne Automatisierung)

Wann lohnt sich mentalport?

mentalport kostet ab EUR 45 / Monat und spart gleichzeitig 97% des HR-Aufwands: unter 20 Minuten pro Monat statt 30-60 Stunden. Technisch garantierte 100%-Anonymität erhöht Teilnahme und Antwortqualität messbar. Der fundierte Prozess bringt regelmäßig messbare Wirksamkeit ein.

Business Case Mental Wellbeing: Der größte verdeckte Kostenfaktor in Unternehmen

Psychische Belastungen kosten Unternehmen mehr, als sie denken. Klicke durch die 5 größten Kostenfaktoren und erfahre, wo Dein Unternehmen heute schon Geld verliert.

1. Absentismus

Fehltage durch psychische Belastungen steigen kontinuierlich. Aktuell fallen durch psychische Erkrankungen durchschnittlich 342 Krankheitstage pro 100 Mitarbeitende pro Jahr in Deutschland an.

Falldauer psychischer Erkrankungen: Ø 33–37 Tage mit durchschnittlichen Kosten pro Fehltag i.H.v. ca. 400 €.

Kosten: ~1.500 € pro Mitarbeitendem / Jahr

Lohnfortzahlungskosten belasten die Liquidität von Unternehmen im Schnitt mit 1,5-2 % vom Gesamtumsatz. Mit mentaler Gesundheit als dritthäufigster Ausfallgrund ist es die größte Liquiditätsbelastung.
Quellen: Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA, 2023), DAK Psychoreport 2025, Rehadat-Statistik
2. Präsentismus
Anwesend, aber nicht leistungsfähig: Stress, Erschöpfung und Überlastung sowie Krankheit senken die Produktivität um Faktor 2-3 zu Absentismus.

👉 Ø 15–20 Tage Produktivitätsverlust pro Mitarbeitendem in einem konservativen Ansatz.

Kosten: ~4.000 € pro Mitarbeitendem / Jahr
Quelle: Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA, 2022), Deloitte UK, Mental Health Report 2023
3. Fluktuation
Unbearbeitete Belastungen führen zur inneren Kündigung und zum Jobwechsel. 40 % der freiwilligen Kündigungen sind psychisch mitbedingt und 50 % der Wissensarbeitenden haben schon innerlich gekündigt (Quiet Quitting).

👉 Ersatz- und Einarbeitungskosten können bis zu 200 % des Gehalts betragen.

Kosten: ~2.400 € pro Mitarbeitendem / Jahr
Quelle: Gallup Engagement Index, 2024, Work Happiness Report 2025
4. Kultur & Innovation

Psychische Unsicherheit wirkt wie eine unsichtbare Bremse: weniger Kreativität, geringere Innovationskraft, mehr Konflikte.

👉 Effizienzverluste durch schwächere Zusammenarbeit.

Kosten: ~700 € pro Mitarbeitendem / Jahr
Quelle: Deloitte „Mental Health and Productivity“ 2024, WHO (2024)
5. Compliance & ESG

Krankenkassen & Rentenversicherung verzeichnen steigende Ausgaben für Reha & Frühverrentung. Psychische Erkrankungen sind zudem die häufigste Ursache für Erwerbsminderungsrenten.

Fehlende Maßnahmen bergen Risiken: rechtliche Folgen, Reputationsschäden und verfehlte ESG-Standards. Auch D&O-Versicherungen berücksichtigen Mental Health zunehmend als Risikoindikator.

Compliance & durchschnittliche Regress-Kosten sowie ESG-Opportunitätskosten einberechnet.

Kosten: ~500 € pro Mitarbeitendem / Jahr
Quelle: Debeka (2024), DRV (2024), EU-OSHA, ISO 45003 Guidelines, 2021
Rund 9.000 € pro Mitarbeitendem und Jahr: Der größte unerkannte Kostenblock im Unternehmen. Willst Du wissen, wie exakt der Business Case Mental Wellbeing in Deinem Unternehmen aussieht? Starte jetzt den validierten ROI-Check:
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Unser Fazit

GBU Psyche selbst machen ist kein sinnvoller Ansatz. Die interne Anonymitätsschwelle kann niemals überwunden werden, Mitarbeitende öffnen sich erfahrungsgemäß nur wenig und es erfordert fundierte arbeitspsychologische Kenntnisse. Die versteckten Personalkosten übersteigen mentalport schon nach einer Woche. Was manuell in 60 Stunden entsteht liefert mentalport in 20 Minuten Aufwand und danach automatisch.

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Weitere Vergleiche

Frequently Asked Questions

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Erfüllt eine GBU-Befragung allein die gesetzliche Pflicht nach §5 ArbSchG?

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Was unterscheidet mentalport von klassischen EAP-Anbietern?

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Was bedeutet technisch garantierte Anonymität bei mentalport?

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Ab welcher Unternehmensgröße lohnt sich mentalport?

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Kann mentalport einen bestehenden EAP-Vertrag oder eine Beratungslösung ersetzen?

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